Einladung zur wahren Erlösung
Im Namen Allahs, des Barmherzigen des Allerbarmers
Wichtiger Hinweis:
Die Muslime sprechen bei der Erwähnung von Allah (I), dem Propheten Muhammad (r), allen anderen Propheten(u), den Engeln (u) und den rechtschaffenen Gefährten (y) des Propheten Muhammad besondere Segenswünsche. Diese stehen in diesem Buch auf arabisch hinter dem Namen und bedeuten folgendes:
I
ALLAH: Subhaanahu wa ta´ala.
Er ist frei von Unvollkommenheit, der Allerhöchste.
r
der Prophet Muhammad: salla-llahu ´alaihi wa salam. Allahs
Lob und Frieden sei auf ihm.
u
bei der Erwähnung aller Engel und Propheten: ´alaihi
salaam.
Friede sei mit ihm.
t Gefährte des
Propheten Muhammad: radia-llahu ´anhu. Allahs Wohlgefallen auf ihm.
y Gefährten des Propheten Muhammad: radia-llahu´anhum Allahs Wohlgefallen auf ihnen
رب
(Rabb)
Manche bevorzugen es, den Ausdruck „Rabb“ mit „Herr“ zu
übersetzen. Verglichen mit der Tatsache, dass es sich beim Letzteren um einen
biblischen Ausdruck handelt, der sich angeblich auf den Diener Allahs, den
Propheten Jesus, bezieht kann das Wort „Herr“, welches sich auf Meister, Führer,
Besitzer oder Herrscher begrenzt, niemals den endgültigen Sinn des Ausdrucks „Rabb“
übermitteln. Im anderen Sinne bedeutet der Ausdruck „Rabb“: der Schöpfer, der
Gestalter, der Ernährer, der Einzige, von Dem die Möglichkeit der Existenz aller
Geschöpfe abhängt, und der Einzige, der Leben gibt und den Tod veranlasst.
دين (Diin) Das Wort, das als Religion übersetzt wird, ist Diin, das im Arabischen gewöhnlich auf eine Lebensweise hinweist, welche sowohl das private als auch öffentliche Leben umfasst. Sie beinhaltet alle Handlungen des Gottesdienstes, politische Verfahrensweisen und ein detailliertes Gesetz für das Verhalten.
Einleitung
Dies ist eine Einladung zusammen mit uns zu
untersuchen, nachzudenken und unser Bewusstsein und unsere Überzeugung zu
teilen, dass es unsere Pflicht und moralische Bürde ist, die Botschaft unseres
Schöpfers zu überbringen.
Auf der Suche nach der Wahrheit ist es unumgänglich,
dass wir einiges an Zeit und Anstrengung opfern müssen, um die Grundlagen
unseres Glaubens kennen zu lernen. Als wahre Gläubige müssen wir den reinsten
Quellen unseres Glaubens folgen, wie dies die Gesandten Gottes vorgelebt haben.
Wer kann uns Rechtleitung bringen, außer denjenigen,
die Gott auserwählt und mit der Mission betraut hat, den Gläubigen frohe
Botschaft zu überbringen und sie vor dem Weg jener zu warnen, die vom Weg
unseres Schöpfers abkamen und sich weigern zu glauben?
Religion mag für manche lediglich ein akademisches Fach
sein, für andere ist sie allein ein Mittel für spirituellen Reichtum und es gibt
noch viele andere, unterschiedliche Aspekte und Ansichten, welche Menschen je
nach ihren Wünschen oder Vorstellungen haben.
Doch für uns ist unsere Religion eine vollständige
Lebensweise, um Erlösung zu erlangen, so wie dies alle Propheten Gottes
(möge Allah sie in Ehren halten und bewahren)
vorgelebt haben und wie es der letzte Prophet
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) beispielhaft gezeigt hat.
Ohne Zweifel ist dieses kurze Leben nur eine
Prüfungsphase, ein Übergang zur nächsten und ewigen Welt. Deswegen sollten jedem
die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, um sich einen Weg zu unserem letzten
Ziel zu bahnen. Dort wird der Glaube an den einzigen Schöpfer, der Gehorsam
gegenüber Seinen Befehlen, wie auch die Norm, das Gute zu tun und das
Schlechte zu vermeiden, die einzige Möglichkeit sein, Errettung zu erlangen.
Deshalb ist die Kenntnis der wahren Lehre Gottes damit
gleich zu setzen, das Leben zu kennen! So wichtig ist es!
Wegen dem Jesus
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) gebührenden Respekt und der Liebe ihm gegenüber als
einem der mächtigsten Propheten Gottes, der zu den verlorenen Schafen Israels
entsandt wurde, können wir den Wert der Lehren Jesu, die er brachte, um den Weg,
die Wahrheit und das Leben zu bestätigen, nicht gering schätzen.
Wir sehen ihn als einen wirklichen Gesandten Gottes an,
dessen Weg und Glaube unabstreitbar mit unserem übereinstimmen, wie dies der
letzte Prophet und auch alle anderen Propheten vor ihm gelehrt haben
(möge Allah sie alle in Ehren halten und bewahren).
Ja, der Prophet Jesus
(möge Allah ihn in Ehren halten und bewahren), war
kein Christ, denn er führte nicht das Christentum in der Welt ein. Dies geht
offensichtlich aus seiner Aussage im Matthäus Evangelium 5:17 hervor:
„Denkt nicht, ich wäre gekommen, um das Gesetz aufzuheben oder die
Propheten. Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“
Stattdessen bestätigte er die ihm vorausgegangenen
Lehren, also das Gesetz Mose
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren). Letzteres ist ebenfalls eine heilige Rechtleitung und
stimmt mit derjenigen des Islam überein. Sie basiert auf dem Monotheismus, dem
natürlichen Fundament, welches in der Botschaft jedes Propheten enthalten war.
Jesus
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) hat darüber hinaus noch darauf hingewiesen, dass seine
Mission noch nicht vollständig erfüllt war und dass noch ein anderer Prophet
nach ihm kommen müsse, um die Botschaft, Rechtleitung oder Offenbarung zu
vervollkommnen. Dies prophezeite er in Johannes 16: 7-14.
„Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe.
Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber
gehe, will ich ihn zu euch senden.
8Und
wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die
Gerechtigkeit und über das Gericht;
9über
die Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
10über
die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;
11über
das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
12Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es
jetzt nicht ertragen.
13Wenn
aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit
leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das
wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
14Er
wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch
verkündigen.“
Derjenige, der diese Prophezeiung erfüllte, war weder
der heilige Geist noch Paulus selbst, wie manche Christen glauben oder glauben
müssen. Es war Muhammad
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren), der einzige wahre Prophet, der nach Jesus
(möge Allah ihn in Ehren halten und bewahren) kam.
Muhammad
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) war der einzige Prophet, der eine komplette,
verständliche und endgültige Offenbarung seines Schöpfers brachte.
Diese göttliche Schrift wurde so bewahrt, wie sie ihm
damals offenbart wurde. Die ganze Welt wird dazu aufgefordert, auch nur ein
einzelnes ähnliches Kapitel zu erdichten. Genau diese Herausforderung und dieser
Appell frustrierte jene, welche zur Zeit des Propheten am anderen Ende des
moralischen und spirituellen Spektrums standen und dauert bis heute noch an.
Gott sagt im Kapitel 2: 2-5 des heiligen Qur´an
(welches wie folgt übersetzt wurde):
„Dieses Buch, an dem es keine Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die
Gottesfürchtigen[1]. Die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von
dem, womit Wir sie versorgt haben, ausgeben. Und die an das glauben, was zu dir
herabgesandt worden ist, und was vor dir herabgesandt wurde und die vom Jenseits
überzeugt sind. Jene verfahren nach einer Rechtleitung von ihrem Herrn und das
sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“ (Qur´an 2: 2-5)
Er ist das letzte Glaubenszeugnis, welches an die ganze
Welt gerichtet wurde. Er (der Qur´an) verkörpert vollkommenes Licht und
Rechtleitung so wie auch den Glauben an die Sünde, eine Offenbarung, die den
Islam verkörpert. Jesus
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) warnte die Menschen laut Matthäus Kapitel 7 Vers 15
der Bibel davor, die falschen Propheten von den echten anhand eines bestimmten
Kriteriums zu unterscheiden. Genau mit diesem Maß bitten wir Sie, den Propheten
Muhammad
(möge Allah ihn in Ehren halten und bewahren) und
seine Lehren zu beurteilen:
„Seht euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch
kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16An
ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den
Dornen oder Feigen von den Disteln?“
Geben Sie sich selbst die Gelegenheit, die wahre Religion Gottes zu erfahren, mit all seinen Propheten, und den Unterschied zu entdecken, denn „nur die Wahrheit soll euch befreien“. Sie haben nichts zu verlieren, doch wenn Sie einmal verstehen und akzeptieren, dann haben Sie ihr ganzes Leben zu gewinnen!
Bibelzitate als Beweis für die Übereinstimmung des Islam mit der Religion Jesu
Hier folgen nun einige wichtige Punkte, die man
bezüglich Jesu, Muhammad
(möge
Allah sie in Ehren halten und bewahren) und den Muslimen beachten muss, welche in Wirklichkeit
ein und dasselbe in den Lehren des Islam sind. Die folgenden Verse wurden der
heutigen Bibel entnommen und bestätigen unsere oben erwähnte Aussage.
Wir beten darum, dass diese Berichte bei Ihnen Gehör
finden, Sie mit der Wahrheit vertraut machen und Ihnen den Weg zeigen, die noch
verbleibenden Fakten in den heutigen Bibelversionen zu verstehen.
Dies sind folgende Punkte:
I. Der Glaube an die Einheit Gottes (Allah)
Jesus war in seinen Aussagen über „die Einheit Gottes“,
sehr genau, im Gegensatz zur „heiligen Trinität“, die er niemals in seinem Leben
erwähnte oder predigte.
1.
Matthäus 4:10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir,
Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): «Du sollst anbeten den Herrn,
deinen Gott, und ihm allein dienen.»
2.
Markus 12: 29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste
Gebot ist das: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein“
3.
Jesaja 43: 10-11 „Ihr seid meine Zeugen, spricht der
HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und
erkennt, dass ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir
keiner sein. 11Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein
Heiland.“
4.
Johannes 17: 3 „Das ist aber das ewige Leben, dass
sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus
Christus, erkennen.“
II. Gute Taten
A. Aufruf zum Gebet (Niederwerfung)
Die einzigen, die heute noch so beten, wie Jesus
(möge Allah ihn in Ehren halten und bewahren) und
alle anderen Propheten, sind die Muslime:
1.
Matthäus 26: 39 „Und er ging ein wenig weiter, fiel
nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so
gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du
willst!“
2.
Psalme 55: 17 „Ich aber will zu Gott rufen, und der
HERR wird mir helfen.“
3.
Numerus 20: 6 „Da gingen Moses und Aaron von der
Gemeinde hinweg zur Tür der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht, und die
Herrlichkeit des HERRN erschien ihnen.“
B. Fasten
Der Islam verpflichtet die Muslime zum Fasten, so wie
es Jesus und die Propheten während ihrem Dasein in dieser Welt taten:
1.
Matthäus 4:2 „Und da er vierzig Tage und vierzig
Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.“
2.
Exodus 34: 28 „Und er war allda bei dem HERRN
vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er
schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.“
3. Matthäus 6: 16 „Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.“
C. Spenden:
Der Islam verpflichtet die Muslime zum Spenden, genau
wie dies seiner Zeit Jesus seinen Anhängern auferlegt hatte:
D. Pilgerfahrt nach Mekka
Muslime vollziehen die Pilgerreise (Hadsch) wie die
Propheten vor ihnen, zum ersten Haus des Gottesdienstes (Kaba) in Mekka. Es ist
auch als Bakka, bekannt und wurde von Abraham, dem Vater aller Propheten und
dessen Sohn Ismael erbaut.
1. Psalm 84: 5-6 „Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! Wenn sie durchs Tal Bakka[2] ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen.“
F. Begrüßung
Muslime grüßen sich gegenseitig, indem sie „Friede sei
mit dir“ (Assalâm ´Alaikum) sagen. Auf dieselbe Art grüßte Jesus die Leute
während seinem Erdendasein:
1.
Lukas 24: 36 „Als sie aber davon redeten, trat er
selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch!“
2.
Johannes 20: 19 „Am Abend aber dieses ersten Tages
der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht
vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede
sei mit euch!“
Schlussfolgerung:
Wir folgen Gottes (Allahs) Wort, wenn Er uns in Seinem
heiligen Buch (Qur´an) berichtet, dass, wer die Wahrheit spricht, seinen
Beweis vorlegen muss, (so) wie dies im Kapitel 2: 111 erwähnt wird
(folgendermaßen übersetzt):
„Sprich: zeigt eure Beweise, wenn ihr die Wahrheit sprecht!“
(Qur´an
2:111)
Zugleich wollen wir auch, dass Sie erkennen, dass das
von uns eben dargelegte nur ein paar der vielen Handlungen sind, nach welchen
wahre Gläubige streben. Es sind Auszüge aus den Lebenspraktiken, die zum
Nachdenken bewegen und auch die ursprünglichen Lehren Jesu
(möge Allah ihn in Ehren halten und bewahren) und
darüber hinaus auch die Muhammads
(möge
Allah ihn in Ehren halten und bewahren) widerspiegeln.
Diese Handlungen sollten Ihnen auch als überzeugender
Beweis dafür dienen, zu erkennen, dass unsere Aussage wahr ist, dass es in
Wahrheit nur einen wahren Weg zur Erlösung gibt, und dies ist der Islam.
Allah sagt im Kapitel 5, Vers 19 des heiligen Qur´an
(folgendermaßen übersetzt):
„Oh Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch
nach einer Unterbrechung (in der Reihe) der Gesandten Klarheit zu geben, damit
ihr nicht sagt: ‚Zu uns ist kein Frohbote und kein Warner gekommen.’ Und Allah
hat zu allem Macht.“
(Qur´an
5:19)
Er sagt weiterhin in Vers 77 desselben Kapitels
(folgendermaßen übersetzt):
„Sag: Oh Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion außer in (dem
Rahmen) der Wahrheit und folgt nicht den Neigungen von Leuten, die schon zuvor
irregegangen sind und viele andere mit ihnen in die Irre geführt haben und vom
rechten Weg abgeirrt sind.“
(Qur´an 5:77)
Wir haben in dem uns zur Verfügung stehenden Rahmen die
eingangs erwähnten Fakten lediglich aufgezählt, um Sie in Kenntnis darüber zu
setzen. Es ist nun an Ihnen den nächsten Schritt zu tun.
Wenn Ihnen wirklich soviel an Ihrer Erlösung im
Jenseits liegt, und Sie ein ewiges Leben voller Belohnung dem ewigen Dasein voll
Strafe vorziehen, dann müsste die Wahl eigentlich schon feststehen. Wir raten
Ihnen rechtzeitig zu handeln, bevor es zu spät ist. Denn niemand wird jemals
wissen, wann er oder sie sterben wird – der Tod ist wie ein Dieb, der mitten in
der Nacht herankommt!
Um Ihrer Rechtleitung Willen sollten Sie direkt zu
Ihrem Schöpfer beten, der Eine und Einzige, der Absolute, der Unbegrenzte, Der
weder zeugt noch gezeugt wurde. Verlangen Sie von Ihm, Dem nichts gleich ist und
Dem keiner gleich kommt. Erbitten Sie vom Einzigen, Der unsere Absichten kennt
und das, was in unseren Herzen ist. Bitten Sie inbrünstig, aufrichtig und
ehrlich darum. Wenden Sie Ihr Gesicht Dem zu, Der im Himmel ist, über Seinem
Thron und erbitten Sie allein von Ihm Hilfe und Leitung!
Es wird gesagt: „Bitte und du wirst erhalten, suche und
du wirst finden, klopfe an und die Tür wird dir geöffnet.“
Wir wünschen uns Ihre Erlösung!
Lieber Bruder unter den Menschen
Man soll eine Person nicht dazu zwingen, die Wahrheit
anzunehmen, doch es ist sicherlich eine Schande für den menschlichen Intellekt,
wenn ein Mann oder eine Frau nicht einmal daran interessiert ist, sich für die
Wahrheit zu entscheiden.
Der Islam lehrt, dass unser Schöpfer den Menschen die
Fähigkeit zum Nachdenken gegeben hat. Deshalb entspricht es ihrer Natur,
Angelegenheiten objektiv und systematisch zu bewerten, zu betrachten, zu
hinterfragen und nachzudenken.
Niemand sollte Sie dazu zwingen, eine voreilige
Entscheidung zu machen, irgendwelche Lehren des Islam zu akzeptieren, denn der
Islam lehrt, dass den Menschen die Entscheidungsfreiheit offen steht. Selbst
wenn eine Person mit der Wahrheit konfrontiert wird, soll sie nicht dazu
gezwungen werden, diese anzunehmen.
Doch bevor Sie sich eine Meinung über den Islam bilden,
fragen Sie sich doch zuerst, ob das Wissen darüber ausreichend ist. Finden Sie
heraus, ob dieses Wissen durch Dritte erworben wurde, die selbst vielleicht nur
hier und dort einen Blick auf islamische Bücher geworfen haben und die noch
nicht in der Lage sind, objektiv und systematisch über den Islam zu urteilen.
Ist es gerechtfertigt, dass man sich eine Meinung über
den Geschmack eines Gerichtes allein durch (das) Hören-Sagen anderer bildet, die
dieses Gericht selbst noch nicht probiert haben?
Gleichfalls sollten Sie für sich etwas über den Islam
herausfinden, und zwar aufgrund verlässlicher Quellen und nicht nur dadurch,
die Thematik oberflächlich überflogen zu haben. Sie sollten ihn vielmehr sehr
gründlich hinterfragen, bevor Sie sich eine Meinung darüber bilden. Diese wäre
dann eine intellektuelle Annäherung an die Wahrheit.
Wenn Sie Ihren nächsten Schritt zur wahren Religion hin
machen, wird der Islam Ihnen versichern, dass Ihre Entscheidungsfreiheit und die
gottgegebene Fähigkeit des Nachdenkens und des Verstandes respektiert werden. Da
jeder einen individuellen Willen hat, kann niemand anderer diesen nehmen und Sie
dazu zwingen, sich dem Willen des Schöpfers zu unterwerfen. Sie müssen es selbst
herausfinden und selbst entscheiden.
Machen Sie die intellektuelle Reise zur Wahrheit zu
einer angenehmen Reise…
Quellen
Übersetzt von: Dr. Frank Bubenheim und Nadeem Ilyas, Al-Madina Al-Munawwara,
Königreich Saudi Arabien
1985
Deutsche
Bibelgesellschaft Stuttgart
“Friede sei auf dem Gesandten der Barmherzigkeit für die
Welten, unserem Propheten und Gesandten Muhammad und dessen Familie und
Gefährten und denen, die bis zum Jüngsten Tag seiner Rechtleitung folgen.”
Möge Allah diese Anstrengung annehmen.
Jeder Erfolg ist von Allah
Und jeder Fehler ist von mir und dem Schaitan.
[1] Taqwâ und alle Verben und Nomen, die mit dieser Wurzel zusammenhängen,
bedeuten: (1) Furcht vor Allah, laut dem Autor der Sprüche i:7 im Alten
Testament, ist dies der Anfang der Weisheit; (2) Seine Zunge, Hand und Herz vor
Übel zügeln und zurechtweisen; und (3) Rechtschaffenheit, Frömmigkeit und gutes
Verhalten. All diese Meinungen sind enthalten, auch wenn in der Übersetzung je
nach Kontext nur die eine oder andere dieser Bedeutungen wiedergegeben werden
kann.
[2] Anm. d. Übers: in einigen Versionen wird das Wort Bakka mit dürr übersetzt.
© Die Wahrheit im Herzen